Presseinformation: Streikaufruf "Fahren nach Vorschrift"

 

Den ständig steigenden Kosten des Autofahrens begegnet man am besten mit den Kräften des Marktes. Dazu genügt es, die Regeln des Kraftfahrzeuggesetzes (KFG) einzuhalten.

Was viele nicht wissen: Durch das Kraftfahrzeuggesetz sind wir nicht nur zur Einhaltung von Tempo-, Promillelimits und Mindestabständen, zentralen Grundsätzen wie z.B. "Fahren auf Sicht" und allen anderen Verkehrsregeln verpflichtet, sondern auch zu einem umweltbewussten, lärmarmen und damit Sprit sparenden Fahrstil (§102 Abs. 4 KFG).

"Würden alle Lenker ab sofort nach Vorschrift fahren, würden nicht nur die Ölmultis bald die Preise senken, sondern auch die Versicherungen und Werkstätten", so der Mobilitätsforscher Mag. Michael Praschl.

Durch eine Sprit sparende Fahrweise lässt sich der Verbrauch locker um 20% senken. Entscheiden sich viele Österreicher außerdem zum Kauf besonders Sprit sparender Autos und nützen zumindest dann, wenn es ganz leicht geht, auch einmal öffentliche Verkehrsmittel oder das Rad, könnte der Spritkonsum in Österreich leicht um ¼ sinken. Das würde die Ölmultis sicher zum Lockern der Preisschraube bewegen und zukünftige Preisanstiege aufgrund der Rohstoffverknappung in weitere Ferne schieben.

Der Streik "Fahren nach Vorschrift" würde voraussichtlich auch die Unfallzahlen um gut die Hälfte reduzieren und damit Milliarden Euro Folgekosten einsparen, die Krankenkassen und Spitäler entlasten, (Unfall-)Staus reduzieren und das Klima im Straßenverkehr verbessern.

"Ich hoffe, dass sich viele Interessengruppen diesem Streikaufruf anschließen und damit helfen, die Situation für die Fahrzeuglenker, die ja immer gleichzeitig auch Fußgänger und Anrainer sind, nachhaltig zu verbessern", meint Mobilitätsforscher Praschl.

Rückfragen:
Mag. Michael Praschl
Stättermayergasse 32/16
A-1150 Wien

www.vsicher.at
Tel.: (+43) 1 / 494 80 60
Fax: (+43) 1 / 494 84 47
Mobil: 0699 10447722
praschl@aon.at