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Der Anteil der
österreichischen Lenker, die vor allem auf der Autobahn
höhere Tempolimits wünschen, steigt seit Jahren
kontinuierlich an. Die aktuelle Befragung ergibt bei den
Autolenkern bereits eine recht deutliche Mehrheit von
63% für
höhere Autobahnlimits
(1994: 40%!). Nur 37% wollen kein höheres Limit, 50%
sprechen sich für ein Limit zwischen 140 und 160km/h aus
und 12% wollen gar kein Limit.
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Mit dem 100km/h-Limit auf
Überlandstrecken
sind immerhin 66%
einverstanden, 28%
hätten gerne ein höheres Limit und 6% ein geringeres.
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Fast die gleichen Werte ergeben sich für das
50km/h-Limit im
Stadtgebiet.
67% sind damit einverstanden,
30% hätten gerne ein höheres Limit (zumeist 60-70km/h)
und knapp 3% sprechen sich für ein geringeres Limit aus.
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Recht hoch ist die Zustimmung zum 30km/h-Limit in
Wohnstraßen. 69% sind damit
einverstanden, 14%
wären für ein 40km/h-Limit und 17% für ein Limit
zwischen 41 und 50km/h.
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Ein Alkohollimit von maximal
0,5 Promille
wird von den österreichischen
Lenkern sehr gut akzeptiert.
77% wollen keinesfalls einen
höheren Grenzwert, 35%
stimmen sogar für ein 0,0 Promille-Limit (bei
Motorradfahrern sogar über 50%).
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Frauen
treten noch signifikant stärker für 0,0 Promille (43%)
und für 0,5 Promille (43%) ein. D.h.
86%
der Frauen und 72% der Männer sind
gegen ein höheres Alkolimit.
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Unfallfreie Lenker sind in signifikant höherem Ausmaß
für maximal 0,5 Promille (82%) als Lenker mit bereits
mehreren schweren Unfällen ("Unfallenker") (70%).
Besonders bedenklich ist das
Ergebnis,
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Nur 23% der rasanten Fahrer (33% der zügig-aktiven und 41%
der zurückhaltenden Fahrer) sind für 0,0 Promille und nur
39% für 0,5 Promille (zügig-aktive Fahrer: 42%,
zurückhaltende Fahrer: 43%).
Auch die Frage zu den
Trinkgewohnheiten beim Fahren zeigt in die selbe bedenkliche
Richtung:
Je rasanter der Fahrstil, desto
weniger wird dem Statement "Ich trinke niemals Alkohol, wenn
ich nachher fahre" zugestimmt
(70% Zustimmung bei rasanten Fahrern,
81% Zustimmung bei zurückhaltenden Fahrern).
Dem
Empfinden der Befragten nach sind
45% der österreichischen Autofahrer
auf der Autobahn zu schnell unterwegs, 40% auf
Überlandstraßen, 37% im Stadtgebiet und 49% in Wohngebieten
bzw. Tempo-30-Zonen.
Die
Einschätzung des Anteils der Lenker, die zu schnell
unterwegs sind, ist vom eigenen Fahrstil unabhängig.
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