Die "grandiose" Einstufung des eigenen Fahrkönnens der
meisten Lenker, konnte auch im Rahmen dieser Befragung
bestätigt werden.
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94%
der Lenker glauben von sich, über
eine sehr gute
Reaktionsfähigkeit zu
verfügen,
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93%
meinen, ihr Fahrzeug
in Alltagssituationen sehr gut zu
beherrschen, 73% auch
in schwierigen Situationen
(Schnee, Glätte, etc.) und
72%
auch
bei hoher Geschwindigkeit.
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91%
sehen eine ihrer Stärken als
Fahrer in der sehr hohen
Fahrsicherheit
und ebenso viele im
sehr guten Gefühl für das
Fahrverhalten ihres Fahrzeuges.
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90%
meinen, die
Verkehrsregeln sehr gut zu kennen
und ebenfalls
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90%
sind überzeugt, sich anderen
Verkehrsteilnehmer gegenüber
sehr fair zu verhalten
(rasante Fahrer nur zu 64%).
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Sehr hohe
Selbstbeherrschung und Selbstkontrolle
sehen
88%
als eine ihrer besonderen Stärken,
besondere Ruhe und
Gelassenheit 82%, sehr
hohe Konzentrationsfähigkeit
über lange Zeiträume
79%
(bei
rasanten Fahrern: 92%),
die (einigermaßen)
konsequente Einhaltung der Verkehrsregeln 77%
(rasante
Fahrer: 44%), den hohen
Komfort für die Mitfahrer 75%
(rasante
Fahrer: 61%), die hohe
Erfahrung und Routine 74%
und das hohe
fahrzeugtechnische Wissen nur 35%.
Rasante Fahrer
stufen ihre
Fahrzeugbeherrschung, vor allem die
bei hoher Geschwindigkeit,
sowie ihre mentalen
Fähigkeiten (hohe
Konzentrationsfähigkeit) signifikant besser ein, als
zurückhaltende Fahrer. Sie halten sich wesentlich
weniger an Verkehrsregeln
und stufen sich selbst als wesentlich
weniger fair
gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern
ein. Der Komfort für die Mitfahrer ist ihnen ebenfalls kein
sehr großes Anliegen.
Die zügig-aktiven Lenker beurteilen ihre Fähigkeiten ähnlich
wie die rasanten Fahrer, unterscheiden sich von diesen aber
deutlich dadurch, dass ihnen die Fairness gegenüber anderen
Verkehrsteilnehmern und der Komfort für die Mitfahrer
wesentlich wichtiger sind. Außerdem halten sie sich - nach
Eigeneinschätzung - weit besser an die Verkehrsregeln.
Besonders bemerkenswert ist,
dass die Fahrer mit bereits mehreren schweren Unfällen ihre
Fähigkeit zur Beherrschung des Fahrzeuges in schwierigen
Situationen und vor allem bei hoher Geschwindigkeit als
wesentlich besser (!) einschätzen als unfallfreie Fahrer.
Einerseits kann also
offenbar die Verwicklung in Unfälle die "grandiose"
Selbsteinschätzung nicht ins Wanken bringen. Andererseits
bestätigt sich wiederum, dass die Selbstüberschätzung ein
hohes Risikopotential birgt.
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